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So verbessern Sie die Arbeitsmotivation Ihrer Mitarbeiter!

3. Januar 2019 / Motivation

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. So lautet seit Jahren der Slogan einer großen deutschen Bank. Und mal ganz ehrlich, Werbebotschaft hin oder her, da ist etwas Wahres dran. Oder erinnern Sie sich noch, wann Sie das letzte Mal etwas ohne Hintergedanken getan haben? Na also, hinter jeder unserer Taten steckt eine Absicht. Das gilt genauso für das Privatleben wie für den Job. Doch gerade bei letzterem kann sich die Motivation, warum ein Mensch etwas tut oder eben nicht tut, zu einer echten Herausforderung entwickeln. So stehen Führungskräfte nicht selten vor der Frage: Wie verbessere ich die Arbeitsmotivation meiner Mitarbeiter? Im Grunde geht das ganz einfach – wie genau, das erfahren Sie in diesem Beitrag.

So verbessern Sie die Arbeitsmotivation Ihrer Mitarbeiter!

Achten Sie auf die Hygiene am Arbeitsplatz

Sie denken, für Hygiene ist doch die Reinigungskraft verantwortlich? Das stimmt – allerdings nur, wenn es um die Sauberkeit Ihrer Büros und sanitären Anlagen geht. Denn unabhängig von diesen gibt es weitere sogenannte Hygienefaktoren am Arbeitsplatz, die sich maßgeblich auf die Arbeitsmotivation Ihrer Mitarbeiter auswirken. Gemeint ist damit der Zustand der Arbeitsbedingungen. Das können zum Beispiel die Beziehungsqualität Ihrer Teammitglieder sein, die Einteilung des Urlaubs oder das Arbeitsklima generell. Empfinden einzelne Mitarbeiter diese als nicht akzeptabel oder sieht einer Ihrer Mitarbeiter hier Missstände, so wird sich bei ihm über kurz oder lang Unzufriedenheit einstellen. Für Sie als Führungskraft bedeutet das höchste Zeit zur Intervention.

Doch ein bloßes Beseitigen der Missstände reicht leider nicht aus. Zwar wird der Mitarbeiter danach nicht mehr unzufrieden sein. Seine Arbeitsmotivation können Sie so aber nicht steigern. Ganz einfach gesagt: Ihr Mitarbeiter meckert dann vielleicht nicht mehr über das Thema, aber volle Power und Mehrleistung bringt er deswegen auch nicht. Was Sie jetzt brauchen, ist ein weiterer und vor allem neuer Impuls. Mit anderen Worten, Sie benötigen einen Motivator. Dieser stärkt die Arbeitsmotivation des Mitarbeiters und liefert ihm einen Anreiz, sich wieder besser ins Team und in die Projekte einzubringen.

Arbeitsmotivation hängt von verschiedenen Faktoren ab

Geht es um die Arbeitsmotivation Ihrer Mitarbeiter, ist es elementar, zwischen Hygienefaktoren und Motivatoren zu unterscheiden. Dabei empfiehlt es sich, zwei Grundregeln zu beachten, um Ihre Mitarbeiter mit entsprechenden Maßnahmen zu besseren Leistungen und mehr Power am Arbeitsplatz zu motivieren.

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Regel 1: Bauen Sie Demotivation ab!

Wissen Sie, woran Sie ein volles Fass erkennen? Es passt schlicht und einfach nichts mehr rein. Stellen Sie sich jetzt einmal vor, das gefühlsmäßige Fass Ihrer Mitarbeiter ist voll von Demotivation und Frust. Und dann kommen Sie mit einer ordentlichen Motivationsspritze. Sie sehen selbst, dass das nichts bringen würde, schließlich ist ein vollgefülltes Fass einfach voll. Da ist auch kein Platz mehr für den kleinsten Tropfen Motivation. Jede Investition in tolle Motivatoren wäre an dieser Stelle verschenktes Geld. Herrscht beispielsweise ein Dauerkonflikt zwischen zwei Mitarbeitern Ihres Teams (Hygienefaktor Beziehungsqualität) und killt dieser die Stimmung aller Beteiligten, sollten Sie den Konflikt zunächst klären, bevor Sie mit irgendwelchen Motivatoren um die Ecke kommen.

Den richtigen Motivator finden

Haben Sie den Hygienefaktor im wahrsten Sinne des Wortes reinigen können, geht es in einem zweiten Schritt um den Einsatz des richtigen Motivators. Nur sollten Sie bedenken, dass sich nicht jeder Motivator für jeden Mitarbeiter gleichermaßen eignet. Hier kommt es auf Ihre Fähigkeiten als Führungskraft an. Zeit, um Regel Nummer 2 anzuwenden.

Regel 2: Bieten Sie echte Motivatoren mit Mehrwert!

Glauben Sie, Ihr Mitarbeiter, der gerade Vater geworden ist, freut sich über einen schicken neuen Firmenwagen? Oder wären ein paar zusätzliche freie Tage als Überstundenausgleich eher nach seinem Geschmack? Und was ist mit Ihrer Auszubildenden? Wird ein bisschen Weihnachtsgeld oder die Teilnahme an einem Ausflug zum Teambuilding Ihre Arbeitsmotivation steigern? Sie sehen, die Auswahl des richtigen Motivators will wohl überlegt sein. Und dafür sollten Sie als Führungskraft ein vertrauliches Verhältnis zu Ihrem Team haben.

Um die richtigen Motivatoren zu ermitteln und darüber die Arbeitsmotivation Ihrer Mitarbeiter zu verbessern, bietet es sich an, auf regelmäßige Feedbackgespräche zu setzen. Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern, fragen Sie sie nach ihrer Zufriedenheit am Arbeitsplatz und finden Sie gemeinsam heraus, was sich verändern müsste, damit Ihre Mitarbeiter motivierter arbeiten. Hierbei bietet es sich an, folgende Leitfragen zu den Hygienefaktoren zu nutzen:

Möchten Sie mehr über mögliche Motivatoren Ihrer Mitarbeiter erfahren, so nutzen Sie folgende Leitfragen:

Haben Sie Ihrem Mitarbeiter im Vier-Augen-Gespräch diese Fragen gestellt, kommt es auf das Zuhören an. Zeigen Sie als Führungskraft, dass Sie ein offenes Ohr für die Wünsche Ihrer Mitarbeiter haben. Das suggeriert Vertrauen und hilft dabei, dass Ihre Mitarbeiter Ihnen ehrliche Antworten geben. So erfahren Sie, welche Motivatoren zum jeweiligen Mitarbeiter passen und wie Sie seine Arbeitsmotivation ganz individuell verbessern können.

Investieren Sie Zeit in die wirklich wichtigen Dinge

Ja, es stimmt, ein solches Vorgehen benötigt viel Zeit. Dennoch sollte es zu Ihren festen Aufgaben als Führungskraft gehören. Denn am Ende geht es darum, dass Ihr Team funktioniert und dass alle gemeinsam die Unternehmens- und Verkaufsziele erreichen. Dafür ist die Arbeitsmotivation von jedem einzelnen Mitarbeiter entscheidend. Nehmen Sie sich also die Zeit, Ihr Team genauer kennenzulernen. Denn je besser Sie wissen, auf welche Hygienefaktoren Ihre Mitarbeiter Wert legen, welche Motivatoren sie ansprechen und wie sich ihre Arbeitsmotivation steigern lässt, desto mehr profitiert das Klima im ganzen Team. Das ist ein entscheidender Aspekt, damit Ihre Mitarbeiter mit vollem Einsatz an ihre Projekte herangehen.

HygienefaktorenLeistungMotivatoren
0 Kommentare / von Thomas Pütter
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